Reihenmotoren können quer und längs ins Auto eingebaut werden. Der Quereinbau ist platzsparender und preiswerter, hat aber einen entscheidenden Nachteil.
Die meisten Autos verfügen über Verbrennungsmotoren, bei denen drei, vier oder sechs Zylinder in Reihe angeordnet sind. Bei Fahrzeugen mit Frontmotor und Hinterradantrieb werden diese Reihenzylinderaggregate meistens längs zur Fahrtrichtung eingebaut.
Bei Modellen mit Frontantrieb hingegen werden die Aggregate meist quer unter der Motorhaube montiert. Als Hauptvorteile des Quereinbaus, der Ende der 1960er Jahre bei Fiat-Modellen und beim Mini in Mode kam, gelten laut TÜV Nord der geringere Platzbedarf und niedrigere Produktionskosten.
Für den Quereinbau gilt allerdings: Motorgröße und Zylinderzahl sind aufgrund der Fahrzeugbreite begrenzt, so der TÜV Nord. Deshalb seien Vierzylindermotoren die häufigsten Vertreter in Automodellen mit quer zur Fahrtrichtung platziertem Motor. Als platzsparende Alternative zum Reihenmotor hat sich der V-Motor bewährt, bei dem sich die Brennkammern auf zwei Zylinderbänken in einem bestimmten Winkel in V-Form gegenüberstehen.
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