Der Luftwiderstand eines Fahrzeugs ist ausschlaggebend für den Kraftstoffverbrauch. Deshalb sollten Autokäufer auch auf den cw-Wert eines Wagens achten.
Landläufig wird unter dem cw-Wert die Windschlüpfrigkeit eines Autos verstanden- doch das stimmt nicht ganz. Denn bei der Berechnung dieses Luftwiderstandes ist der cw-Wert lediglich eine Variable, wie der TÜV Nord erläutert.
Der tatsächliche Luftwiderstand einer Fahrsituation kann erst berechnet werden, wenn auch Werte zu Geschwindigkeit und Stirnfläche des Fahrzeugs berücksichtigt werden. Der cw-Wert dient dennoch dazu, die aerodynamischen Eigenschaften eines Fahrzeugs generell zu beurteilen.
Es gilt: Je geringer der cw-Wert, desto windschlüpfriger ist das Fahrzeug- und desto weniger Kraftstoff benötigt der Motor, um den Luftwiderstand zu überwinden. Mit höheren Geschwindigkeiten wird der Luftwiderstand dabei größer. Moderne Autos haben meist cw-Werte zwischen 0,25 und 0,4, damit gilt das Optimierungspotenzial weitgehend als ausgeschöpft. Der cw-Wert wird laut TÜV Nord üblicherweise unter künstlichen Bedingungen im Windkanal ermittelt.
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