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BMW X6 M
Die Ledersitze des BMW X6 M verleihen dem Luxusmodell den letzten Touch. © BMW

Ledersitze: Luxus mit Schönheitsfehlern

Der Duft des Leders erinnert an Luxus - doch was gut aussieht, bringt Nachteile mit sich.

Lederbezüge auf den Autositzen haben Vor- und Nachteile im Vergleich zu herkömmlichen Stoffbezügen. Viele Fahrer schätzen die Geschmeidigkeit und auch die Geruchsunempfindlichkeit des Naturmaterials.

Makel

Nachteilig wirkt sich bei Ledersitzen aus, dass sie leicht verkratzen und im Sommer schneller erhitzen - besonders wenn sie schwarz oder braun sind, erläutert der TÜV Nord in Hannover. Im Winter können sie sich zudem kalt anfühlen.

Richtige Pflege

Für einen Mittel- bis Oberklassewagen werden etwa 8 bis 14 Quadratmeter Rohmaterial verarbeitet - daher auch der meist stattliche Aufpreis. Bei der Pflege und Reinigung sollte auf lösungsmittelhaltige Produkte verzichtet werden, da sie das Leder schädigen können.

Alternative

Eine kostengünstige Alternative zu Leder stellt der Mikrofaserstoff Alcantara dar. Er ist weich und anschmiegsam, seine Oberflächenbeschaffenheit erinnert an Veloursleder.

Quelle: dpa
(Bilder: StVO; Schierenbeck/dpa; Hertha BSC)