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Pferdekutsche
Schon bei Kutschebn sorgte sie für ein angenehmes Fahrgefühl: Die Blattfederung. © Enrico Verworner 

Blattfederung kutschiert Fahrer komfortabel

Über Stock und Stein: Blattfederungen verhindern Ruckeln und Holpern während der Fahrt - und das seit Jahrzehnten.

Blattfedern aus Metall sind keine Erfindung der Autohersteller: Schon in Kutschen dienten sie zur Abfederung von Unebenheiten im Gelände oder auf der Straße.

Das Prinzip

Die elastischen Stahlbänder oder Federstahlplatten werden zwischen Karosserie und Achsen eingebaut. Das Prinzip: Die bogenförmig vorgespannten Blattfedern sind an der Karosserie fest montiert und halten zugleich federnd das Rad, erläutert der TÜV Nord in Hannover.

Lkw-Fahrer profitieren heute noch davon

Je nach Ausführung werden die Blattfedern in mehreren Lagen eingesetzt, wobei nicht alle Lagen gleich lang sind - so wird die Federung je nach Beanspruchung verstärkt. Bis in die 60er Jahre nutzten auch Hersteller wie Volkswagen, Ford und Opel noch diese alte «Biegefeder»-Technik. Heute werden im Automobilbereich fast ausschließlich Schrauben- oder Torsionsfedern eingebaut. Lkw und andere Nutzfahrzeuge setzen aber zum Teil weiterhin auf Blattfedern.

Quelle: dpa
(Bilder: StVO; Schierenbeck/dpa; Hertha BSC)