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E-Klasse von Mercedes
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Luftfederung beflügelt den Oberklassenfahrer

Die Luftfederung findet ihre Wurzeln in den 1960ern. Heute feiert sie ihr Comeback - zumindest für den Gutverdiener.

Eine Luftfederung soll im Auto eine besonders ruhige und komfortable Fahrweise ermöglichen. Das Prinzip beruht auf dem elastischen Verhalten von Luft, wenn sie in Federbälgen eingeschlossen ist.

Fahren wie auf Wolken

Je nach Belastung des Fahrzeugs wird die Luft einem entsprechenden Druck ausgesetzt und dient so als Federung. Ein Kompressor liefert die notwendige Druckluft. Unabhängig vom Beladungszustand wird das Fahrzeug dabei auf einem gleichbleibenden Niveau gehalten.

So kann eine Federung insgesamt weicher und komfortabler abgestimmt werden, ohne bei voller Beladung durchzu - schlagen.

Alte Technik, neue Aufmachung

In Personenwagen kam die Technik erstmals in den 1960er Jahren zum Einsatz. Sie konnte sich wegen ihrer aufwendigen und teuren Konstruktion aber gegen die Stahlfederung nicht durchsetzen. Heute kommen in Oberklasse-Fahrzeugen elektronisch gesteuerte Varianten der Luftfederung zum Einsatz.

Quelle: dpa
(Bilder: StVO; Schierenbeck/dpa; Hertha BSC)