Bevor die Winterreifen für Monate in Keller oder Garage verschwinden, sollten sie sachgerecht gepflegt werden.
Stahlfelgen sehen nach dem Wintereinsatz meist arg mitgenommen aus. Leichter Rostbefall sollte Autobesitzer aber nicht beunruhigen, sagt Frank Volk vom TÜV Süd.
Flugrost kann den Felgen nichts anhaben. Er lasse sich mit einem groben Schwamm oder einer Nagelbürste in der Regel ganz einfach herunterputzen, so Volk. «Dabei sieht man dann, wie tief der Rost wirklich geht.» Ist der Stahl stark angefressen, sollte sicherheitshalber ein Kfz-Fachmann einen Blick auf die Räder werfen und entscheiden, ob diese im nächsten Winter weiter genutzt werden können, rät Volk. Viele Autobesitzer verwenden unempfindliche Stahlfelgen für den Winterradsatz ihres Wagens.
Die Mühe, Stahlfelgen der Winterreifen aufwendig zu konservieren, brauche sich niemand zu machen, erklärt Volk. Eine Wäsche mit dem Hochdruckreiniger reiche völlig aus. «Den Wasserstrahl aber nie direkt auf den Reifen richten, dadurch kann das Gummi beschädigt werden», warnt er. Und ganz wichtig: Der Winterradsatz muss nach der Wäsche komplett trocknen, bevor er den Sommer über eingelagert und dafür in Schutzbeutel eingetütet wird.
Die Saisonräder sollten an einem kühlen, trockenen und dunklen Ort aufbewahrt werden, rät Volk. Damit sich die Pneus mit der Zeit nicht verformen, werden die Räder am besten auf einen Felgenbaum oder auf Wandhaken gehängt.
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