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Podiumsdikussion: "Das 20. Jahrhundert zwischen Diktatur und Demokratie"

07.02.2013, 09:48 Uhr

Kiezkultur Mit einer Podiumsveranstaltung nehmen die Konrad-Adenauer-Stiftung und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur am 12. Februar 2013 die Auseinandersetzungen zwischen Diktatur und Demokratie im Europa des 20. Jahrhunderts in den Blick.

Die Podiumsdiskussion findest als Vorgriff auf das Jahr 2014 statt, in dem nicht nur an den Ausbruch des Ersten Weltkrieges 1914 und den Beginn des von Deutschland entfesselten Zweiten Weltkrieges 1939 erinnert werden wird. Auch die friedlichen Revolutionen jähren sich dann zum 25. Mal. Die Zusammenhänge sind evident: So wie die totalitären Bewegungen und Diktaturen der ersten Jahrhunderthälfte sowie der Zweite Weltkrieg ohne den Ersten Weltkrieg nicht zu erklären sind, gehen die Errichtung neuer, kommunistischer Diktaturen in Ostmitteleuropa nach 1945 sowie die Teilung Deutschlands, Europas und der Welt unmittelbar auf den Zweiten Weltkrieg zurück. Erst mit ihren weithin Friedlichen Revolutionen gewannen die Völker Ostmitteleuropas 1989 ihre Freiheit, ihre staatliche Unabhängigkeit und Selbstbestimmung wieder, die sie fünf Jahrzehnte zuvor verloren hatten. Mit der EU-Osterweiterung, die 2014 zehn Jahre zurück liegen wird, fand die neue, demokratische Gestalt Europas sichtbaren Ausdruck.

Nach einem Vortrag von Professor Andreas Wirsching, Direktor des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin, diskutiert ein namhaft besetztes Podium über Demokratie und Diktatur im 20. Jahrhundert. Neben dem ehrenamtlichen Vorstandsvorsitzenden der Bundesstiftung Aufarbeitung Rainer Eppelmann, der mit der Veranstaltung zugleich seinen 70. Geburtstag begeht, werden Ministerpräsident a . D. Professor Bernhard Vogel und Professor Andreas Wirsching als Podiumsgäste sprechen. Professorin Irina Scherbakova von "Memorial Moskau" und der polnische Publizist und ehemalige Dissident Dr. Kazimierz Wóycicki (Universität Warschau) werden dabei insbesondere die internationale Dimension des Themas beleuchten. Das Gespräch wird von Ulrich Mählert (Bundesstiftung Aufarbeitung) moderiert.

Die Podiumsdiskussion beginnt um 18.30 Uhr in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Wo?

Konrad-Adenauer-Stiftung - Akademie Berlin
Tiergartenstraße 35
10785 Berlin-Tiergarten

Quelle: Konrad-Adenauer-Stiftung

Ort