08.02.2013, 11:19 Uhr
Nicht nur die Menschen werden älter, das Alter nagt auch an den Straßenbäumen. Und wenn der Nachwuchs durch eine ausreichende Zahl von Kindern fehlt, steigt das Durchschnittsalter der Bevölkerung. Gleiches gilt für die Straßenbäume des Bezirks. "Deshalb ist es eine gute Nachricht, dass sich das Durchschnittsalter der Straßenbäume in Reinickendorf reduziert hat: Das durchschnittliche Alter der Straßenbäume konnte von über 38 Jahren Ende 2011 auf nunmehr unter 38 Jahre (Ende 2012) reduziert werden. Maßgeblich dazu beigetragen hat die Pflanzung von 800 Straßenbäumen im letzten Jahr. Damit konnte eine Trendumkehr erreicht werden: Mit jedem positiven Saldo aus Abgängen und Neupflanzungen wird sich der Baumbestand weiter verjüngen“, stellt der zuständige Bezirksstadtrat Martin Lambert voller Stolz fest.
Da ältere Bäume im Vergleich zu jüngeren Straßenbäumen auch anfälliger für Schäden und Abgänge sind, ist es notwendig, das Durchschnittsalter weiter zu reduzieren.Während Ende 2011 noch 4.808 Straßenbäume ein Alter bis 15 Jahre hatten, waren es Ende 2012 bereits 5.654 Bäume. Der Anteil dieser Altergruppe am Gesamt-Straßenbaumbestand stieg damit von elf auf 13 Prozent. Auch am oberen Altersende zeigt sich die positive Entwicklung: Ende 2011 waren noch 59 Prozent des gesamten Staßenbaumbestandes über 40 Jahre alt, Ende 2012 lag dieser Anteil bei 57 Prozent. "Zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen des Gartenbaubereichs ist es unser Ziel, den Baumbestand weiterhin durch massive Neupflanzungen zu verjüngen. Dies ist nachhaltige Politik zugunsten künftiger Generationen", so abschließend Martin Lambert.
Berlin-Reinickendorf
Quelle: Bezirksamt Reinickendorf
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