Mitte - Kiezleben - 20.12.2012
Angesichts der steigenden Mietpreise hätten die freien Träger immer weniger Chancen, Wohnungen für Obdachlose auf dem freien Markt zu bekommen. "Wir werden das Thema auf die Agenda setzen, da der Senat es offenbar nicht wirklich vorhat".
Hintergrund: Der Senat hat bereits 1993 eine Wohnungsbörse für Personen eingeführt, die in Obdachlosen- und Flüchtlingsunterkünften wohnen oder die aus der Haft entlassen wurden. Die sechs landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften und einige private Unternehmen haben sich damals verpflichtet, 1.350 Wohnungen pro Jahr im "geschützten Marktsegment" zu vermieten. Die Hürden sind aber oftmals so hoch, dass die freien Träger in den vergangenen Jahren trotz der Vereinbarung auf den freien Wohnungsmarkt ausgewichen sind.
[Betrifft ganz Berlin]
Berlin-Mitte
Quelle: Bündnis 90/Die Grünen Berlin
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