Konzert: "Unerwünschte Künstler im Rampenlicht"

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Mitte - Kiezkultur - 11.02.2013

Zur Ausstellung "Zerstörte Vielfalt. Berlin 1933-1938" bietet das Deutsche Historische Museum findet am 14. Februar 2013 das erste Konzert von Evelin Förster, eine multimediale Collage mit dem Titel "Land des Lächelns oder Es wird schon wieder besser. Unerwünschte Künstler im Rampenlicht" statt.

In biografischen Skizzen, ergänzt durch Fotos, wird die Schauspielerin und Chansonsängerin, Evelin Förster, jüdische KünstlerInnen wieder ins Rampenlicht stellen, die nach Hitlers Ernennung zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 entweder fliehen mussten oder nationalsozialistischer Verfolgung zum Opfer fielen. Unter ihnen sind noch heute bekannte Namen, wie Fritzi Massary, Kurt Gerron oder Richard Tauber, aber auch längst Vergessene, wie Otto Wallburg oder Dolly Haas. Sie alle feierten bis zur nationalsozialistischen Machteroberung große Erfolge im Film und auf der Bühne – und trugen so maßgeblich dazu bei, dass Berlin vor 1933 als kulturelle und kosmopolitische Metropole galt.

Als Gast tritt der Schauspieler Ben Zimmermann auf. Matthias Binner begleitet die Sängerin am Piano. Das Konzert beginnt um 19 Uhr. Die Ausstellung ist von 18 bis 19 Uhr für die Besucher geöffnet. Der Eintritt kostet acht, ermäßigt sechs Euro.

Wann?

14.02.2013

Wo?

Deutsches Historisches Museum / Auditorium
Unter den Linden 2
10117 Berlin-Mitte

Quelle: Deutsches Historisches Museum