Mitte - Kiezkultur - 11.02.2013
In biografischen Skizzen, ergänzt durch Fotos, wird die Schauspielerin und Chansonsängerin, Evelin Förster, jüdische KünstlerInnen wieder ins Rampenlicht stellen, die nach Hitlers Ernennung zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 entweder fliehen mussten oder nationalsozialistischer Verfolgung zum Opfer fielen. Unter ihnen sind noch heute bekannte Namen, wie Fritzi Massary, Kurt Gerron oder Richard Tauber, aber auch längst Vergessene, wie Otto Wallburg oder Dolly Haas. Sie alle feierten bis zur nationalsozialistischen Machteroberung große Erfolge im Film und auf der Bühne – und trugen so maßgeblich dazu bei, dass Berlin vor 1933 als kulturelle und kosmopolitische Metropole galt.
Als Gast tritt der Schauspieler Ben Zimmermann auf. Matthias Binner begleitet die Sängerin am Piano. Das Konzert beginnt um 19 Uhr. Die Ausstellung ist von 18 bis 19 Uhr für die Besucher geöffnet. Der Eintritt kostet acht, ermäßigt sechs Euro.
14.02.2013
Deutsches Historisches Museum / Auditorium
Unter den Linden 2
10117
Berlin-Mitte
Quelle: Deutsches Historisches Museum
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