04.01.2013
Berlin (dpa/bb) - Das Land Berlin verliert einem Zeitungsbericht zufolge weniger EU-Mittel als bisher befürchtet. Hintergrund sei eine Einigung der Bundesländer untereinander, dass kein Land bei der Neuordnung der Fördergelder mehr als 30 Prozent der bisher gezahlten Brüsseler Subventionen einbüßen soll, berichtete die «Berliner Morgenpost» (Freitag) unter Berufung auf die Senatsverwaltung für Wirtschaft. Für die Hauptstadt bedeute dies, dass von 2014 an mindestens 600 Millionen Euro pro Jahr an EU-Fördermittel fließen werden.
Bisher bekomme Berlin zur Verbesserung der Infrastruktur von der EU 875 Millionen Euro jährlich. Allerdings hat sich die EU bisher noch nicht über den Haushaltsrahmen von 2014 bis 2020 einigen können, so dass die zur Verfügung stehenden Mittel noch nicht festgelegt sind.
Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
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