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Polizei sucht nach Opfer von Spuckattacke

08.02.2013, 09:12 Uhr

Berlin (dpa/bb) - Der Mann, der sich bei einer Spuckattacke am Berliner Ostbahnhof möglicherweise mit einer gefährlichen Infektionskrankheit angesteckt hat, ist bisher noch nicht gefunden. Die Bundespolizei habe zwar einige Hinweise erhalten, aber eine heiße Spur sei bisher nicht darunter, sagte ein Sprecher am Freitag. Seit Mittwoch hatte die Bundespolizei Zeugen gesucht, die das Opfer identifizieren können.

Bereits am 8. Januar hatte der mutmaßliche Täter einen Unbekannten auf dem Ostbahnhof ins Gesicht gespuckt. Im Zuge der Ermittlungen gegen den 30-Jährigen stellte sich dann heraus, dass er an einer gefährlichen und leicht übertragbaren Krankheit leide. Deshalb werde nach dem Opfer gesucht, das unmittelbar nach der Attacke mit der S-Bahn wegfuhr. Nähere Angaben zur Art der Krankheit machte die Bundespolizei nicht. Nach Medienberichten soll es sich um Hepatitis B handeln. Die Krankheit kann zu Leberkrebs führen.