Haftbefehl wegen Mordes nach Bluttat in Charlottenburg

 

16.09.2013

Berlin (dpa/bb) - Nach der Tötung einer 48-Jährigen in Berlin- Charlottenburg werfen die Ermittler ihrem tatverdächtigen Ex-Freund Mord aus niedrigen Beweggründen vor. Er soll sein Opfer und ihren 61 Jahre alten neuen Partner abgepasst haben, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft am Montag. Unter dem Vorwand, er müsse noch etwas aus der Wohnung der Frau holen, sei er dort am Samstag eingedrungen und habe geschossen. Der 68-Jährige wurde vermutlich von dem jüngeren Mann am Kopf verletzt. Gegen den mutmaßlichen Schützen war Haftbefehl erlassen worden. Medienberichten zufolge stammt der Verdächtige aus Eisenhüttenstadt (Oder-Spree) und soll Sportschütze sein. Die Behörden bestätigten diese Angaben nicht.