07.02.2013, 15:00 Uhr
Istanbul/Berlin (dpa/bb) - Die deutsche Justiz hat weiter keinen Zugriff auf den in die Türkei geflüchteten mutmaßlichen Haupttäter des tödlichen Angriffs auf dem Alexanderplatz. Ein Gespräch des deutschen Innenministers Hans-Peter Friedrich (CSU) mit seinem türkischen Amtskollegen über den Kriminalfall blieb am Donnerstag ohne Ergebnis. Friedrichs Sprecher Jens Teschke sagte der Nachrichtenagentur dpa in Istanbul, da die Tat auf Ebene der Justizministerien behandelt werde, habe Friedrich vom neuen türkischen Innenminister Muammer Güler keine konkreten Zusagen erhalten.
Ein 20-jähriger Mann war Mitte Oktober in der Nähe des Alexanderplatzes von vermutlich sechs jungen Männern zu Tode geprügelt worden. Ein 19-jähriger Hauptverdächtiger mit türkischer Abstammung war in die Türkei geflüchtet.
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