Klaus Ness, Fraktionschef der SPD in Brandenburg. Foto: Nestor Bachmann/Archiv Klaus Ness, Fraktionschef der SPD in Brandenburg. Foto: Nestor Bachmann/Archiv dpa

Fraktionschef Ness: «Märkische SPD nicht verschlissen»

 

28.09.2013

Potsdam (dpa/bb) - Der brandenburgische SPD-Fraktionschef Klaus Ness hält seine Partei nach dem Führungswechsel und der Schlappe bei der Bundestagswahl nicht für «verschlissen». «Wie der Wechsel von Matthias Platzeck als Ministerpräsident auf Dietmar Woidke gelaufen ist, zeigt, dass diese Partei sehr stabil und geschlossen ist», sagte Ness im Gespräch mit der «Berliner Morgenpost» (Samstag).

Dass neun von zehn Direktmandaten bei der Bundestagswahl an die CDU gegangen sind, sei nicht so zu verstehen, dass die Christdemokraten dauerhaft in der Wählergunst im Land an der SPD vorbeigezogen seien. «Das Ergebnis vom letzten Sonntag hat die CDU einzig Angela Merkel zu verdanken.» Der Rückzug von Platzeck sei nicht ausschlaggebend gewesen. Aktuelle Umfragen würden belegen, dass die SPD bei Fragen zur Landtagswahl weit vorne liege.