14.02.2012, 16:24 Uhr
Der bilinguale Sprachwettbewerb setzt ein Zeichen der Völkerverständigung, indem er Vergangenheit, Zukunft, Brauchtum und Moderne der Türkei und Deutschlands aufeinander treffen lässt. Es geht um die Bewahrung kultureller Eigenheiten und Bräuche, die gleichzeitig eine Brücke zwischen den beiden Kulturen schlagen sollen. In deutschen Familien und Schulen wird das Singen von Volksliedern oder auch Vortragen von Gedichten kaum noch gepflegt. Es wurde abgelöst von kommerziell vermarkteten Songs, die für den Konsum in konserviertem Zustand produziert werden.
„Wenn deutsch- und türkischstämmige Kinder und Jugendliche nun die traditionellen Volkslieder ihrer Länder aufs Neue entdecken und bei der Kulturolympiade präsentieren, ist dies der Aufbruch der Jugend in eine gemeinsame Zukunft“, so Irfan Kumru, Vorstand von TÜDESB, Bildungsinstitut Berlin-Brandenburg e.V. und Ausrichter des Vorentscheids in Berlin.
Jährlich nehmen an den rund 100 Wettbewerben in den deutschen Bundesländern über 2000 Schüler teil. Dieses Jahr können sich die Teilnehmer für die bundesweite Preisverleihung am 29. April 2012 in Frankfurt (Main) qualifizieren. Wem es gelingt, sich dort gegen seine Mitstreiter durchzusetzen, nimmt im Juni 2012 an dem Weltfinale in der Türkei teil - über 130 Länder der Erde werden dort ebenfalls mit ihren Beiträgen vertreten sein.
Der Berliner Vorentscheid der Deutsch-Türkischen Kulturolympiade findet am 25. Februar 2012 um 19 Uhr statt.
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