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Bundesstiftung finanziert Archivprojekt im Schwulen Museum

07.02.2013, 12:12 Uhr

Berlin (dpa/bb) - Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur fördert seit Januar ein einjähriges Archivierungsprojekt im Berliner Schwulen Museum. Damit werde spätestens im Dezember der gesamte Bestand zur Geschichte der Homosexuellen in der DDR für die Öffentlichkeit und für die Forschung zur Verfügung stehen, teilte das Museum am Donnerstag mit. Der DDR-Bestand umfasst unter anderem Nachlässe und Teilnachlässe von Menschen, die sich in der DDR für die Emanzipation der Homosexuellen engagierten, etwa von Rudolf Klimmer und Charlotte von Mahlsdorf. Außerdem liegt Material unterschiedlicher kirchlicher und nicht-kirchlicher Oppositionsgruppen aus DDR-Zeiten im Museumsarchiv.