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Meldung vom 09.02.2012

Cafeteria-Angebot in der Alten Dorfschule Rudow wird eingestellt

Stadtteilentwicklung


Seit Januar 2012 führte der Verein Alte Dorfschule Rudow das Cafeteria-Angebot für die Nutzer der Kultureinrichtung im Rahmen eines Probebetriebes weiter, nachdem das jahrelange Projekt des Internationalen Bundes ausgelaufen war. Der Vorstand des Vereins Alte Dorfschule Rudow musste nun jedoch den Cafeteria-Betrieb einstellen.

„Wir bedauern diese Entwicklung sehr, mussten uns aber den Realitäten stellen und rechtzeitig handeln“, so der ADR-Vorsitzende Rainer Knörr. Grund hierfür ist, dass dem Verein ein wirtschaftlicher Betrieb unter den bestehenden räumlichen und rechtlichen Bedingungen nicht möglich ist.

„Allein im Monat Januar haben wir für den Café-Betrieb mehr als 500 Euro aus der Vereinskasse übernehmen müssen“, erläutert Knörr, „das kann der Verein auf Dauer nicht leisten“.

Eine Angebotserweiterung und damit Umsatzsteigerung scheiden aus betriebsrechtlichen Gründen aus. Der praktische Betrieb erfordert einen erheblichen personellen Aufwand des ehrenamtlich in der Freizeit tätigen Vereinsvorstandes u. a. für die Buchhaltung und Personalverwaltung. Dies kann nicht aufrechterhalten werden, ohne dass darunter die Hauptaufgaben des Vorstandes, nämlich die Organisation und Durchführung von Bildungs- und Kulturveranstaltungen, leiden. Einzelne Vorstandsmitglieder sind im Januar fast täglich mit der Cafeteria-Betreuung beschäftigt gewesen.

Einen kleinen Hoffnungsschimmer gibt es aber, denn sowohl der ADR-Vorstand als auch das Kulturamt Neukölln arbeiten an Alternativlösungen, um für die Besucherinnen und Besucher der Alten Dorfschule ein vergleichbares Angebot zu realisieren.








Wo?

Alte Dorfschule Rudow e.V.
Am Rudower Waldrand 30
12355 Berlin-Neukölln

Quelle: Alte Dorfschule Rudow e.V.



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