Schweigeminute in Gedenken an Opfer rechter Gewalt
Bekanntmachungen
Das öffentliche Leben in Berlin soll am 23. Februar 2012 für eine Minute innehalten, um der zehn Opfer der rechtsextremistischen Mordserie in Deutschland zu gedenken. Zur Schweigeminute um 12 Uhr haben Arbeitgeber und Gewerkschaften gemeinsam aufgerufen.
Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) appellierte am 22. Februar 2012 an alle Berliner, sich an dem stillen Gedenken zu beteiligen.
In der Hauptstadt werden die Mitarbeiter in der Verwaltung und in zahlreichen Betrieben, Lehrer und Schüler in den Schulen, Polizei und Feuerwehr, die Berliner Verkehrsbetriebe, die S-Bahn und die Mitarbeiter der Stadtreinigungsbetriebe teilnehmen.
«Es geht darum, ein klares Zeichen gegen menschenverachtende rechtsextreme Gewalt zu setzen», erklärte Wowereit. Es sei wichtig zu zeigen, «dass dieser Rechtsterrorismus in der Bevölkerung keinen Rückhalt hat».
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Berlin-Mitte
Quelle: dpa
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