Lange Nacht der Museen

Orig Lange Nacht Der Museen 009 Museum für Kommunikation Berlin, Natürlich künstlich (Ausstellung)
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Mit über 200 Museen bietet Berlin eine der vielfältigsten und interessantesten Museumslandschaften weltweit.

In diesem Museum- und Kulturdschungel gilt es sich erstmal zurecht zufinden. Auf besonders viele offene Türen stößt der Besucher zweimal im Jahr bei der „Langen Nacht der Museen“.

Nahezu 100 Museen legen zu diesen Terminen eine Nachtschicht ein. Die „Lange Nacht der Museen“ ist mit mehr als 150.000 Besuchern so was wie die Loveparade der schönen Künste.

Die einzelnen Häuser putzen sich fein heraus und bieten neben ihren „herkömmlichen“ Ausstellungen oftmals auch noch kulinarische Köstlichkeiten und ein Beiprogramm an.

Für alle, die die Berliner Kunst- und Kulturszene auf einem kurzweiligen und unterhaltsamen Weg kennen lernen wollen, ist die „Lange Nacht der Museen“ eine super Gelegenheit.

20. Lange Nacht der Museen am 26. August

Zum Jubiläum präsentieren sich wieder mehr als 100 Häuser, verteilt über die gesamte Stadt (auf einer Fläche von fast 400 km²). Wie immer ist die Berliner Museumslandschaft mit ihren insgesamt 170 Museen, Sammlungen, Archiven, Gedenkstätten und Ausstellungshäusern in ihrer Vielfalt beeindruckend repräsentiert. Bis weit in die Nacht bieten sie Sonderprogramme mit Konzerten, Lesungen, Tanz, Theater und Führungen.

Auf zwölf Bus-Shuttle-Routen gelangen die kulturhungrigen Nachtschwärmer bequem von einem Museum ins andere. Kombitickets und kostenloses Programm gibt es in allen beteiligten Berliner Museen, allen Theaterkassen sowie unter www.ticketonline.de.

Das Thema der Nacht

Sammellust und Sammelfrust lautet das Motto dieser Sommernacht. Ohne Sammler gäbe es keine Museen, ohne die oft ruinöse Sammelwut einzelner Liebhaber wäre die Welt um etliche Kuriositäten ärmer. Ob es sich um moderne Kunst (Hamburger Bahnhof), geheimnisvolle versunkene Schätze (Martin-Gropius-Bau), um Wählscheibentelefone der Jahrhundertwende (Museum für Kommunikation), um Zuckerhüte (Zuckermuseum) oder weißen Rotwein (Museum der Unerhörten Dinge) handelt - es sind die unterschiedlichsten Sammlungen und der Wunsch, diese öffentlich zu zeigen, die nicht nur Museen, sondern ganze Geschäftsbereiche und Berufszweige etabliert haben. Hiervon künden einige der aktuellen Ausstellungen, auch viele Programme in den Häusern ranken sich um dieses Thema.

Die Lange Nacht der Museen für Kinder

Zum zweiten Mal als Variante für das ganz junge Programm ist die Lange Nacht der Museen für Kinder dabei, dieses Mal sogar mit einer eigenen Kinderroute.

Speziell für ein junges Publikum haben zahlreiche Museen ein ganz besonderes Programm aufgelegt, das schon am Nachmittag beginnt.

Das Veranstaltungsprogramm

Das Gesamtprogramm ist im Detail auf der offiziellen Homepage zur Langen Nacht der Museen abrufbar. Die Website ermöglicht die Zusammenstellung eines individuellen Tourenplans.


Service und Tickets

Auf 7 festen Routen sorgen Shuttle-Busse für einen bequemen Transfer zwischen den beteiligten Häusern. Viele haben ihren Ausgangspunkt am Platz vor dem Berliner (Roten) Rathaus.

Das Programmheft und das Kombiticket gibt es auch in allen beteiligten Museen und allen Theaterkassen. Am Veranstaltungstag ist die Abendkasse vor dem Berliner Rathaus ab 16.00 Uhr geöffnet.

Das Kombiticket zum Preis von 12 Euro (bis 12 Jahre Eintritt frei) gilt für alle beteiligten Häuser und die Benutzung des Bus-Shuttle-Service der öffentlichen Verkehrsmittel (Tarifbereich ABC Berlin) von 15 bis 5 Uhr.