BerlinOnline - Startseite1957 heuerte Klaus Zagermann in der bekannten Tanzbar „Clou“ als Lehrling an und ist seit 1967 Betreiber des Lokals, das dann in Hafenbar umbenannt wurde. Zur DDR-Zeit kam ein gebildetes und ausgewähltes Publikum. Da die Hafenbar Teil der Protokollstrecke für ausländische Gäste war, wurde sie auch international besucht. Nach der Wende boomte der Laden bis ins Jahr 1992. Die maritime Disko war besonders bei Wessis Kult. Plötzlich stand sie kurz vor dem Aus.
Als aber der Radiomoderator Stefan Rupp und sein Kumpel Fabian Böckhoff den Laden 1996 als Ort für ihre Schlagerpartyreihe "Stimmen in Aspik" auswählten, erlebte die Disko ihre Wiedergeburt. Wenn jetzt "Funkmaster Konfetti" und "Funky Reverend" mit ihren Hilfs-DJs Schlagerfans und Tanzfreunde mit Gassenhauern beglücken, bilden sich wieder Schlangen am Eingang. Bei den "Stimmen in Aspik" ist die Tanzfläche um 22.30 Uhr voll. Mütter tanzen mit ihren Töchtern und Urberliner mit Touristen.
Die Einrichtung des Lokals stammt laut einer Legende vor allem aus dem Bananendampfer Theodor Storm. Hinter dem Tresen hängt ein echtes Theodor- Storm-Souvenir, die kettensägengroße Spitze eines Säbelfisches. Der Rest der Ausstattung kommt aus dem Rostocker Freihafen.
Berühmtes Getränk ist der "Steife Seemann" - ein Cocktail aus Gin, Rum, Aprikosenlikör und O-Saft.
| Adresse: |
Hafenbar
Chausseestr. 20
10115
Berlin
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| Internet: | www.hafenbar-berlin.de |
| Musikstile: | Schlager |
| Nahverkehr: | S-Bahn:
S Nordbahnhof: S1, S2, S25
Bus:
Tram:
U-Bahn:
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