Die Qual der Wahl
Für den kleineren Geldbeutel gibt es einfachen PVC-Boden. Dieser Boden aus Plastik ist günstig und einfach zu handhaben. Allerdings bietet er optisch vielen Leuten zu wenig. Sie setzen lieber auf Natur- oder Handwerksprodukte. Doch hier sollte man vorsichtig sein. Eine Küche stellt einige Anforderungen an den Fußboden. Durch das Kochen und Braten von Essen muss der Fußboden Wasser- und Fettspritzer, Essensreste und Dreck aushalten können. Wenn dazu noch Tische und Stühle in der Küche stehen, muss er auch ein beständiges Stühlerücken ertragen können. Dies sollte man bedenken, wenn man sich für Kork oder Fliesen entscheiden möchte. Kork hat die Vorteile, dass es sich durch eine geringe Wärmeleitfähigkeit auf ihm sehr gut unbeschuht oder barfuß laufen lässt. Man bekommt keine kalten Füße. Gut geölt, gewachst oder versiegelt ist er auch sehr pflegeleicht. Allerdings kann er große Mengen Wasser nicht verarbeiten. Eine defekte Wasch- oder Spülmaschine könnte ihn ruinieren. Fliesen wären da eine bessere Wahl, treffen aber nicht jedermanns Geschmack. Außerdem könnten sie an den Ecken kaputt gehen, wenn etwa ein Teller herunterfällt. Stoßresistenter sind Steinböden, etwa Naturstein oder Terrazzo. Gerade Terrazzo bietet eine hohe Lebensdauer, ist aber relativ teuer in der Anschaffung und zeitaufwendig anzufertigen. Alle Fußbodenbeläge sollten natürlich auf die Inneneinrichtung der Küche abgestimmt sein. Um einen Eindruck zu bekommen, wie so etwas aussehen könnte, kann man hier klicken .