Eine Analyse des Nutzungsverhaltens hilft bei der Entscheidung
Eine Unterscheidung der einzelnen Nutzergruppen hilft dabei, Vor- und Nachteile von Mobilfunkverträgen und Prepaidkarten herauszustellen. Die grobe Unterteilung von Vieltelfonierern und Wenigtelefonierern hilft dabei nur bedingt weiter. Wer wenig telefoniert, nutzt vielleicht andere Dienste, wie das Versenden von SMS oder MMS umso stärker. Ein Vieltelefonierer dagegen ist am Verschicken von Kurznachrichten eventuell überhaupt nicht interessiert. Hier muss im Einzelfall entschieden werden. Eine Nutzergruppe, die im Regelfall kaum SMS verschickt oder im Internet surft und nur selten kurze Telefonate führt, sind Senioren. Sie haben das Handy meist nur bei sich, um im Notfall Hilfe rufen zu können, erreichbar zu sein oder kurz Bescheid zu geben, wann sie wieder zu Hause sein werden. Jüngere Menschen, für die der Gebrauch eines Handys schon lange zum Alltag gehört, telefonieren häufiger auch längere Zeit mit dem Handy und nutzen teilweise zusätzlich das mobile Internet. Vor allem Geschäftsleute, die viel unterwegs sind, sind darauf angewiesen, immer erreichbar zu sein und auch unterwegs wichtige Geschäftsgespräche führen zu können. Unter Jugendlichen werden gerne größere Datenmengen verschickt, wie zum Beispiel mit der Handykamera gemachte Schnappschüsse. Außerdem ist es beliebt, Spiele oder Videos aus dem Internet herunterzuladen und auf dem Handy abzuspielen.