08.09.2009
Drei Autos in Kreuzberg durch Brände beschädigt
BLZ / ddp / dpa / Polizei
Drei Autos in Kreuzberg durch Brände beschädigt
Kreuzberg - Die Serie von wahrscheinlich politisch motivierten Brandstiftungen an Autos in Kreuzberg reißt nicht ab. Erneut wurden drei Fahrzeuge schwer beschädigt, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Zwei Autos traf es am späten Montagabend in der Charlottenstraße, an der Hasenheide wurde am frühen Dienstagmorgen ein Wohnmobil angesteckt. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen. Erst am Sonntagabend waren in Kreuzberg fünf Autos angezündet worden. Seit Jahresbeginn sind damit in der Hauptstadt rund 210 Fahrzeuge durch vermutlich politisch motivierte Brandstiftungen beschädigt worden.
30-jähriger Autofahrer in Malchow schwer verletzt
Malchow - Ein 30 Jahre alter Autofahrer ist am frühen Dienstagmorgen im Blankenburger Pflasterweg in Malchow mit seinem Fahrzeug gegen einen Baum gefahren und dabei schwer verletzt worden. Die Unfallursache ist unklar, wie die Polizei mitteilte. Der Mann wurde bewusstlos in seinem Fahrzeug eingeklemmt entdeckt und musste von der Feuerwehr aus dem Auto herausgeschnitten werden. Am Unfallort wurde er notärztlich versorgt und kam dann mit schweren Bruchverletzungen in ein Krankenhaus.
Amoklauf an Potsdamer Oberstufenzentrum angedroht
Potsdam - Ein psychisch auffälliger Schüler hat einen Amoklauf an einem Potsdamer Oberstufenzentrum angedroht. Der 17-Jährige wurde nach dem Vorfall in der vergangenen Woche vorübergehend festgenommen, wie die Polizei erst jetzt erklärte. Die Ermittler gehen allerdings nicht davon aus, dass die Drohung ernsthaft war. Der Jugendliche soll in einem Gespräch mit einer Lehrerin gesungen haben: "Erfurt-Massaker - heute in Potsdam". Am Erfurter Gutenberg-Gymnasium hatte ein Ex-Schüler im April 2002 zwölf Lehrer, zwei Schüler, eine Sekretärin und einen Polizisten erschossen und sich dann selbst getötet.
Im Weg geirrt – Einbrecher landen in Toilettenhaus
Brandenburg - Einbrecher haben sich am vergangenen Wochenende in Beetzsee (Potsdam-Mittelmark) im Weg geirrt und landeten im Toilettengebäude statt im Verkaufsraum einer Gasttätte. Dort fanden die Diebe keine für sie interessante Beute und flüchteten unerkannt, teilte die Brandenburger Polizei mit.
Massenschlägerei in Großfamilie
Neukölln - Rund 50 Mitglieder einer Großfamilie aus dem früheren Jugoslawien sind am Sonntag in Neukölln aufeinander losgegangen. Ein 38-jähriger Mann erlitt während der Schlägerei eine Platzwunde am Kopf und wurde im Krankenhaus behandelt, teilte die Polizei am Montag mit. Neun Männer und fünf Frauen wurden von der Polizei zunächst festgehalten und dann des Platzes verwiesen. Keiner der Beteiligten wollte etwas über die Gründe für den heftigen Streit sagen. Die Polizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruch und gefährlicher Körperverletzung ein.
Tresor aus Hotel erbeutet
Mitte - Zwei maskierte Männer haben am frühen Montagmorgen in Mitte einen Tresor aus dem Hotel Berlin, Berlin am Lützowplatz geraubt. Die Täter bedrohten die drei 23-, 24- und 34-jährigen Angestellten mit einem Messer, wie die Polizei mitteilte. Zwei der Angestellten wurden von den Tätern gefesselt und in die Abstellkammer gesperrt. Den 24-jährigen Nachtportier zwangen sie, den Tresor hinauszutragen. Anschließend gaben sie ihm einen Schlag in den Nacken. Der Angestellte wurde am Vormittag ambulant im Krankenhaus behandelt. Die Täter flohen in unbekannte Richtung. Die erbeutete Summe war zunächst nicht bekannt.
Berliner Zeitung, 08.09.2009