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Nato schickt 10 000 weitere Soldaten nach Afghanistan

Die Nato wird die Präsidentschaftswahl in Afghanistan im August mit bis zu 10 000 weiteren Soldaten absichern. Zudem sollen vier Awacs-Aufklärungsflugzeuge nach Afghanistan entsandt werden, wie die Nato-Verteidigungsminister am Freitag beschlossen. Die zusätzlichen Soldaten würden unter anderem die unabhängigen Wahlbeobachter schützen, erklärte Nato-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer. Er warnte vor weiteren verlustreichen Kämpfen in Afghanistan: "Wir werden mehr Opfer auf allen Seiten sehen." Auch US-Verteidigungsminister Robert Gates stimmte die Verbündeten auf harte Zeiten in Afghanistan ein: "Ich halte es für eine realistische Erwartung, dass wir eine schwere Kampfzeit vor uns haben", sagte Gates. Immer öfter seien Soldaten in Gegenden Afghanistans eingesetzt, in denen zuvor nie Sicherheitskräfte gewesen seien. "Also werden die Kämpfe fast mit Gewissheit zunehmen", so Gates. Das erlebt auch die Bundeswehr. Erst in der Vorwoche war sie in ein Gefecht mit Taliban-Kämpfern verwickelt, bei dem zehn Angreifer getötet wurden. Politik Seite 8