NEUKÖLLN. Die gelungene Sanierung und Pflege des Körnerparks würdigt die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung mit der Verleihung des Gustav-Meyer-Preises. Die nach Berlins erstem Gartendirektor benannte Auszeichnung wird seit 1995 alle zwei Jahre an bezirkliche Grünflächenämter und städtische Wohnungsbaugesellschaften vergeben. Der rund 3,6 Hektar große neobarocke Körnerpark im Neuköllner Norden ist ein außergewöhnliches Zeugnis der Gartenkunst des frühen 20. Jahrhunderts. Die Anlage mit symmetrischen Treppen, erhöhter Galerie und aufwändigen Brunnen war 2002 für 1,2 Millionen Euro saniert worden. Neukölln erhielt den Preis schon einmal, 1997 für den Gutspark beim Schloss Britz. (mr.)
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