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Zweifel an der offiziellen Version

Unbeantwortete Fragen und neue Theorien zu den Anschlägen vom 11. September

Andreas Förster

Tausende Menschen haben bei den Terrorattacken am 11.September 2001 in New York und Washington ihr Leben verloren. Das steht fest. Und auch über Täter und Hintermänner des Verbrechens wird kaum diskutiert. 19 islamistische Extremisten, finanziert und beauftragt von Osama Bin Laden und seinem El-Kaida-Netz, entführten die Flugzeuge und steuerten sie in das World Trade Center und das Pentagon. Punktum.

Zweifel an dieser Version, die bereits zwei Tage nach den Anschlägen von den US-Behörden präsentiert wurde, sind nicht opportun. Die wachsende Zahl von gut recherchierten Büchern und Fernsehdokumentationen, die die Widersprüche und unbeantworteten Fragen des 11. September offen legen, zeigt jedoch, dass sich die Zweifler nicht einschüchtern lassen. Einige von ihnen treffen sich heute in Berlin. Sie wollen versuchen, nun auch in Deutschland etwas zu installieren, das es in den USA schon seit langem gibt: Ein Netzwerk kritischer Journalisten, die versuchen, mit Mitstreitern in anderen Ländern neue Antworten zu finden und damit nachzuweisen, dass die offizielle Version der Anschläge wesentliche Teile der Wahrheit ausblendet.

Wie konnte es beispielsweise geschehen, dass zwei der angeblichen Hijacker auf einer Fahndungsliste der Fluggesellschaften standen und dennoch unter ihrem Klarnamen problemlos eincheckten? Wofür waren die 100 000 Dollar gedacht, die der damalige Chef des pakistanischen Geheimdienstes an den angeblichen Kopf der Verschwörer, Mohamed Atta, überwies?

Am 11. September wurden fünf Mossad-Agenten festgenommen, als sie vom Dach eines benachbarten Hochhauses die Attacken auf das World Trade Center filmten. Das FBI sprach später von einer Geheimdienstoperation, bei der die Israelis erwischt wurden - was war das für eine Operation? Und wer waren die Entführer wirklich? Sieben der benannten Terroristen sind nachweislich am Leben, ihre Identität wurde offenbar von den wirklichen Tätern missbraucht.

Um diese und weitere Fragen wird es auch am Montag in der Berliner Humboldt-Universität gehen. Unter dem Titel "Der inszenierte Terrorismus" werden acht prominente Journalisten und Politiker ihre Version der Ereignisse vom 11. September präsentieren. Theorien, die wohl ebenso voller Widersprüche stecken werden wie die offizielle Version.