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Der Bronzereiter von Karlshorst

Er ist vermutlich der älteste Sportler der Trabrennbahn Karlshorst: Seit 74 Jahren steht der bronzene Hindernisreiter in der Nähe des Haupteingangs. Das Denkmal entstand zur Erinnerung an die Rennreiter, die während des Ersten Weltkriegs als Soldaten fielen. In der ersten Dekade unseres Jahrhunderts erlebte der so genannte Herrenreitsport seinen Höhepunkt auch auf der damaligen Pferde-Hindernisbahn in Karlshorst. Der Erste Weltkrieg beendete diese Hoch-Zeit. Wenige Jahre nach Ende dieses Krieges beschloss der "Verein für Hindernisrennen", 161 Rennreitern in Karlshorst ein Denkmal zu setzen. Das Denkmal, geschaffen von dem Berliner Bildhauer Willibald Fritsch, wurde am 23. September 1925 im Beisein des damaligen Reichspräsidenten Hindenburg enthüllt. Eingraviert in den Sockel waren die Namen der gefallenen Sportler. 20 Jahre später, nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, wurden diese Namen weitestgehend unkenntlich gemacht. Eigentlich war geplant, die Schriftzüge 1986 wieder herzustellen und das gesamte Denkmal zu sanieren. Die Restaurierung kam jedoch nie zu Stande.