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Gabor träumt von der WM

HANDBALL Talent kann den Sprung ins Nationalteam schaffen

Hans Moritz

Berlin - 10 000 Fans feierten Deutschlands Handballer beim WM-Eröffnungsspiel in der Schmelinghalle. Gabor Langhans träumt, bei solch einem Highlight auch einmal dabei zu sein. Die Voraussetzungen dazu hat der junge Berliner allemal ...

Genau zwei Meter groß, 93 Kilo schwer ist er - da gehen viele Gegner gleich in die Knie. "Ich glaube, derzeit habe ich Idealgewicht" meint Gabor und hofft, auf diesem Stand zu bleiben. Aber er weiß: "Manchmal esse ich zu viele Süßigkeiten."

Der 17-jährige Blondschopf gilt als riesiges Handball-Talent. Mit ihm könnte endlich wieder mal ein Ur-Berliner den Sprung in die Nationalmannschaft schaffen. Füchse-Macher Bob Hanning hat das längst entdeckt. Deshalb trainiert der Linkshänder mit dem Zweitliga-Spitzenreiter und hat dort sogar schon gespielt. "Bei einem Turnier in Barcelona. Das war gigantisch", schwärmt Gabor und gesteht, dass Barca seine Traum-Mannschaft ist.

"Später", winkt er ab und hofft, erst einmal bei den Füchsen Fuß zu fassen. "Derzeit werde ich am meisten geärgert, weil ich der Jüngste bin. Aber da komme ich durch, diese Truppe ist toll", lobt er die Füchse.

Die Sport-Gene sind Gabor, der einen festen Platz in der Nachwuchs-Nationalmannschaft hat, vererbt worden. Mutter Judith, eine Ungarin, spielte Tischtennis, Vater Dieter bei Tennis Borussia Fußball in der 2. Bundesliga, Gabors älterer Bruder Zoltan war sogar deutscher Nachwuchsmeister im Tischtennis.

Gabor: "Mein Vater war sehr enttäuscht, dass ich nicht Fußball spielen wollte. Aber Handball ist bei mir eben die Nummer eins, seit ich denken kann."

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Berliner Kurier, 23. Januar 2007