Ex-Präsident George Bush kam gestern zur Stipvisite in die deutsche Hauptstadt gejettet. Die Sonne lachte, als der "Elder Statesman" am Zehlendorfer Alliierten-Museum feierlich ein sieben Tonnen schweres Denkmal enthüllte.
Bush hatte die riesige Bronze-Skulptur seinem "guten Freund Helmut Kohl" geschenkt. Sie zeigt vier lebensgroße, wilde Mustangs beim Überspringen von Mauerresten. Das gleiche Denkmal steht bereits vor Bushs Präsidenten-Bibliothek in Texas.
"Dieser Abguß ist ein Geschenk des amerikanischen Volkes an das deutsche", sagte er bei der Enthüllung. Und der ehemalige Stadtkommandant General John Mitchell fügte hinzu: "Es wird für die Deutschen das werden, was die Freiheitsstatue für uns Amerikaner ist!"
Die amerikanische Künstlerin Veryl Goodnight hat das Pferde-Quartett in Santa Fe entworfen. Modell dafür standen die Mustangs des Superstars Robert Redford ("Der Clou"). Und der wird es sich nicht nehmen lassen, Ende Juli bei der Deutschlandpremiere seines neuen Streifens "Der Pferdeflüsterer" selbst an dem Denkmal vorbeizuschauen... b.to