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NEW YORK - Vor sieben Jahren machte er Schlagzeilen mit einer Super-Leistung: Der Amerikaner Michael Hebranko speckte 320 Kilo ab. Jetzt steht der 43jährige wieder im Guinness-Buch der Rekordeals dickster Mann der Welt. Er wiegt 450 Kilo, leidet unter akuter Herzschwäche. Tag und Nacht ist er an ein Atmungsgerät angeschlossen. Seine Blutgefäße werden vom Fett erdrückt, in den Beinen steckt Brand. Die Arzte sagten letzte Woche zu Frau und Sohn (19): "Wenn Hebranko nicht bis Montag im Krankenhaus ist, ist er ein toter Mann." Vor neunWochen war der Familienvater im Wohnzimmer unter seiner Last zusammengebrochen. Seither spielte sich sein Leben auf der Doppelbettcouch vorm Fernseher ab: ein Dutzend Spiegeleier mit Speck zum Frühstück, 1 Meter Sandwiches mittags, drei Kilo Steak mit Pommes abends. Dazwischen warf er sich 70 Medikamente ein. Um das Schwergewicht am Wochenende ins Samt-Luc-Hospital zu schaffen, mußten Bauarbeiter erst mal ein Stück Wand seines Hauses in Brooklyn abtragen, das große Wohnzimmerfenster herausnehmen. Acht Sanitäter wuchteten den Superdicken auf eine vom Brooklyn Zoo geliehene Spezialtrage, die sonst für Wale ist. Ein Gabelstabler holte ihn raus. Mit einem Flaschenzug wurde er in ein Spezialfahrzeug gehievt. Unter den Augen Hunderter Schaulustiger erinnerte er sich schmerzlich an die glücklichste Zeit seines Lebens. Vor sieben Jahren hatte Amerikas Diät-Guru Richard Simmons den Fettleibigen unter seine Fittiche genommen: Er speckte auf 80 Kilo ab. Ein Schönheitschirurg schnitt ihm zwei Quadratmeter Haut weg. Als Diät-Sprecher trat er in TV- Shows auf.Vor zwei Jahren erlosch das Rampenlicht - die Kalorien-Sucht kam zurück. Hebranko futterte sich nicht nur jedes Pfund wieder an, sondern legte noch 'nen Zentner drauf. Jede Woche nimmt er zehn Kilo zu. Da sem Bauch (275 cm Umfang) in keine Hose paßt, wickelt er sich in Bett-laken. Hebranko: "Niemand sollte lachen. Es ist eine Krankheit , eine Sucht."