ARCHIV: Linke kritisiert geplante Preiserhoehungen im oeffentlichen Nahverkehr.Foto: Michael Gottschalk/dapd
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Potsdam (dapd-bln). Die Brandenburger Linke hat mögliche Preiserhöhungen im öffentlichen Nahverkehr in Berlin kritisiert. Beim derzeitigen Zustand vor allem der S-Bahn seien Tarifsteigerungen den Fahrgästen nicht zu erklären, sagte die Verkehrsexpertin der Linksfraktion, Kornelia Wehlan, am Dienstag in Potsdam. Die Fahrgäste seien nach wie vor von Zugausfällen, überfüllten Wagen und Verspätungen betroffen. Die "mangelhafte Qualität" passe nicht zu den geplanten Preiserhöhungen, sagte Wehlan.
Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) plant offenbar Preiserhöhungen. Am Mittwoch (22. Februar) will sich der Beirat der Verkehrsunternehmen mit einem entsprechenden Vorschlag befassen. Medienberichten zufolge sollen die Fahrpreise im Sommer im Schnitt um 2,6 Prozent steigen. Demnach würde sich ein Einzelfahrschein um zehn Cent auf 2,40 Euro verteuern.