Miriuta fordert «mehr Herz»: Geldstrafe für Schorch

Der Trainer-Effekt ist verpufft, die 4. Liga droht: Nach der 0:3-Pleite in Aalen sind bei Energie Cottbus alle Alarmsignale angegangen. «Ich vertraue meinen Spielern weiter, aber ich will eine Reaktion sehen. Egal, wer hier Trainer ist, ob Mourinho, Ancelotti oder Guardiola: Die Mannschaft muss nach so einem Spiel etwas zeigen», erklärte Energie-Coach Vasile Miriuta am Sonntag. Mit der zweiten Niederlage in der 3. Liga unter dem Rumänen rangieren die Lausitzer als Tabellen-Siebzehnter noch einen Punkt vor den Abstiegsplätzen (27 Zähler). «Nun stehen wir wieder da, wo wir vor dem Trainerwechsel standen», bemerkte Kapitän Uwe Möhrle.

Am Tag nach der bitteren Pleite in Aalen sprach Miriuta erst eine halbe Stunde mit der Mannschaft, dann setzte sich das Team nochmals ohne Trainer zusammen. «So wie es in letzten beiden Spielen gelaufen ist, kann es nicht funktionieren», sagte Routinier Torsten Mattuschka, der bei seinem ersten Startelf-Einsatz seit Anfang Oktober 2015 die Wende auch nicht einleiten konnte. «Kein Zutrauen, kein Mut, keine Entschlossenheit», hat Miriuta bei seinem Team ausgemacht.

Der Trainer belegte Christopher Schorch mit einer 1000-Euro-Strafe für dessen Platzverweis in Aalen. Der Verteidiger hatte beim Stand von 0:2 nach der ersten Verwarnung dem Schiedsrichter den Arm mit der Gelben Karte heruntergedrückt und sah Gelb-Rot. Nun fehlt Schorch im nächsten Match am Samstag gegen den FC Hansa, der mit 26 Punkten Rang 18 einnimmt. «Rostock wird vielleicht das wichtigste Spiel der Saison. Wir dürfen keine Angst haben. Ich erwarte mehr Selbstvertrauen, mehr Herz und mehr Leidenschaft», betonte Miriuta.

Letzte Änderung: Sonntag, 21. Februar 2016 17:30 Uhr
Quelle: dpa

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