Peter Löscher
Löscher sieht sein Unternehmen nicht in der Schuld. Foto: Peter Kneffel/Archiv dpa

Siemens-Chef Löscher wehrt sich gegen Kritik nach ICE-Verzögerungen

München (dpa) - Siemens-Chef Peter Löscher will nach dem geplatzten Liefertermin für acht neue ICE-Züge nicht als Sündenbock für mögliche Probleme im Winterfahrplan der Bahn herhalten.

München (dpa) - Siemens-Chef Peter Löscher will nach dem geplatzten Liefertermin für acht neue ICE-Züge nicht als Sündenbock für mögliche Probleme im Winterfahrplan der Bahn herhalten. «Wir lassen niemandem im Stich. Unseren Kunden Deutsche Bahn nicht und nicht deren Fahrgäste», sagte Löscher der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung». Siemens habe der Bahn ein umfangreiches Winterpaket angeboten. «100-Service-Techniker stehen jederzeit bereit, um Probleme der ICE-Flotte jederzeit beheben zu können.» Siemens hatte Ende November mitgeteilt, dass acht neue ICE 3 des Typs Velaro nicht wie geplant eingesetzt werden können und dafür scharfe Kritik geerntet. Grund für die Verzögerung waren Software-Probleme.

Letzte Änderung: Sonntag, 30. Dezember 2012 11:24 Uhr
Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Weitere Meldungen

(Bilder: dpa)